> Wunder kommen aus der Erde <

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Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.

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Malta-Thymian

Coridothymus capitatus

Man nennt dieses Kraut Maltathymian, weil es vermehrt auf Malta zu finden ist. Zuhause ist der Strauch aber eigentlich in Nordafrika, in sehr trockenen Gebieten.

Von dort bringt er auch seine hohe Trockenverträglichkeit mit, die ihn für die heimische Fensterbank im Winter so interessant macht. Der kleine Strauch ist dabei eine recht bizarre Erscheinung. Die verholzten Teile haben eine grau-silbrige Farbe, im Frühjahr erscheinen lavendelfarbene, kugelige Blüten und dann die dunkelgrünen Blättchen, die - wie beim Thymian - eher an Nadeln erinnern.

Der Maltathymian ist Bestandteil von Zatar. Damit bezeichnet man in der arabischen Welt eine Gewürzmischung, gleichzeitig aber auch den Coridothymian selbst.

Man verwendet ihn allein oder in der Zatar-Mischung für Fladenbrote und viele andere Gerichte.

Der Maltathymian schmeckt würzig, frisch, kräftig, natürlich nach Thymian und ist etwas ganz besonderes in der Küche.

Wie die meisten Würzkräuter wirkt der Maltathymian verdauungsfördernd und regt die Magensaftproduktion an.

Rezept: Zatar-Gewürzbrot

In einer Pfanne etwas Olivenöl heiß werden lassen. Ciabatta in Scheiben schneiden und in der Pfanne wenden. Nadeln von der Pflanze streifen, darüber streuen und kurz mitbraten. Herausnehmen und genießen.

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