In schattigen Wäldern mit feuchtem Boden findet man diese einheimische Pflanze.
Sie wächst auch im Garten, wenn ihr ein wirklich schattiges Plätzchen angeboten wird.
Im Allgäu sagt man, wenn man ein paar Blätter Sanikel mit dem Gulasch kocht, hat man am Ende wieder ein ganzes Stück Fleisch im Topf.
Wenn dies tatsächlich der Fall wäre, gäbe es die Pflanze sicher massenhaft in allen Gärten...
Aber diese alte Geschichte weist auf seine tatsächliche Wirkung hin:
Er ist wundheilend, entzündungshemmend und zusammenziehend.
Manche Bauern behandeln nicht heilende Wunden an den Händen traditionell, indem sie die betroffenen Stellen in Sanikelsud baden. Schon am nächsten Tag fängt die Wunde an, sich zu verschließen.
In der heutigen Zeit besonders bedeutsam allerdings ist seine stärkende und beruhigende Wirkung bei empfindlichem Magen.
Angaben im Text zu Heilwirkungen von bestimmten Pflanzen wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.
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