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Kräuterlexikon

Scrophularia nodosa

Die knotige Braunwurz ist eine heimische, aber wenig bekannte Pflanze. Wer aufmerksam beim Spazierengehen an Böschungen, Gräben und Ödland schaut, wird dieses Kraut immer wieder entdecken. Auffallend ist zum einen der exakt viereckige Stängel, dann ihre dunkelbraun-violetten kleinen Blätter und ihr sehr eigenwilliger Geruch.

Der unterirdische Teil der Pflanze hat eine klare Signatur. Der Wurzelstock ähnelt unserem Lymphsystem. Man kann hier die Lymphknoten sowie die Lymphbahnen erkennen. Das schließt schon auf die Heilwirkung.
Die Braunwurz wirkt anregend auf das gesamte Lymphsystem: Die Lymphe wird angeregt, Stauungen aufgelöst, Lymphknoten schwellen ab. Sie hat einen direkten Bezug zu unseren Drüsen und wird vor allem bei geschwollenen, entzündeten Mandeln, bei Brustdrüsenschwellungen und bei Kropf eingesetzt. Innerlich angewandt wird ein Kaltauszug aus den Wurzeln getrunken oder tröpfchenweise die Tinktur eingenommen.
Bitte immer nur kur mäßig anwenden; 3-4 Wochen sonst wird es zu viel.

Die Salbe aus dieser Pflanze wird bei Gelenkschmerzen, Hautflechten, Ekzemen, Hämorrhoiden, Ausschlägen und äußerlich bei geschwollenen Lymphknoten aufgetragen.

Herstellung der Braunwurzsalbe:
Blüten, Blätter und die Wurzel werden gemörsert, in 110ml Olivenöl gegeben und auf 60 Grad erhitzt; 15 Min. ziehen lassen und immer wieder rühren; durch ein Sieb pressen; 100ml Braunwurzöl nochmals erhitzen und 15g Bienenwachs dazugeben. Rühren bis das Wachs aufgelöst ist. Nun in Döschen füllen und beschriften. Da die Braunwurz eine leicht antibiotische Wirkung hat, konserviert sich die Salbe selbst für mindestens 1 Jahr.

Hier finden sie Pflanzenbeschreibungen, die wir im Laufe der Jahre zusammengetragen haben.

Altes und Neues Wissen der Pflanzenheilkunde möchten wir hier für Sie zugänglich machen.

Dr. Ursula Stumpf hat uns großzügig an ihrem reichen Pflanzenwissen teilhaben lassen und uns ebenfalls Texte zur Verfügung gestellt.

Quellennachweis:

  • Bruno Vornarburg: Homöotanik: Band 1-4 alle 4 Bände sind beim Haug Verlag erschienen
  • Susanne Fischer-Rizzi: Medizin der Erde ISBN 978-3-03800-219-2
  • Bäumler: Heilpflanzenpraxis Heute ISBN-13-978-3-437-57270-
  • Sigrid Hirsch, Felix Grünberger: Die Kräuter in meinem Garten ISBN 978-3-902134-79-0
  • Olaf Rippe, Margret Madejski: die Kräuter des Paracelsus ISBN 978-3-03800-313-7
  • Ursel Bühring: Alles über Heilpflanzen ISBN 978-3-8001-4979-7
  • Ursula Stumpf: Von Magie bis Phytotherapie ISBN ISBN 3-934163-06-8, Pflanzenweisheiten von A-Z ISBN ISBN 3-935767-66-8,     Kräuterweisheiten für Körper und Seele ISBN 3-935767-24-2, Pflanzengöttinen und ihre Heilkräuter ISBN 978-3-440-12236-5, Unsere Heilkräuter ISBN 978-3-440-12705-6
  • Max Wichtel: Teedrogen und Phytopharmaka ISBN 3-8047-1854-X
  • Wolf-Dieter Storl: Wandernde Pflanzen ISBN 978-3-03800-680-0, Heilkräuter und Zauberpflanzen ISBN 3-85502-693-9, Pflanzendevas ISBN 3-85502-763-3, das Herz und seine heilenden Pflanzen ISBN 978-3-03800-320-5, Borreliose natürlich heilen ISBN 978-3-03800-360-1,
  • Margret Madejski: Lexikon der Frauenkräuter ISBN 978-3-03800-417-2, Alchemilla ISBN 3-442-14191-5
  • H.H. Rhyner, Birgit Frohn: Heilpflanzen im Ayurveda ISBN 978-3-03800-279-6
  • Lad- Frawly: Die Ayurveda Pflanzenheilkunde ISBN 3-89385-002-3
  • Bernd Chargè: Phytotherapie für Zahnärzte ISBN 3-927344-46-X
  • Friedemann Gravelmann, Susanne Alber-Jansohn: Naturheilkunde für Kinder ISBN 978-3-03800-479-0
  • C.H. Hempen, T. Fischer: Leitfaden Chinesische Phytotherapie ISBN 3-473-55990-7
  • Dr. med. Joachim Mutter: Grün essen ISBN 978-3-86731-098-7

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