Im Juni blüht das Johanniskraut. Die Blüten, am Johannistag gepflückt, sollen besonders reich an den natürlichen Inhaltsstoffen wie z.B. dem Hypericin sein. Aus den sonnengetränkten Blüten, die wenigstens acht, besser zwölf Wochen in der Sonne im ölgefüllten Glas ruhen müssen, stellen wir unser Johanniskrautöl her.

In dieser Zeit färbt sich das Öl dunkelrot und wird sämig. Da wir unser Öl reichlich mit den Blüten durchsetzen, ist es als Konzentrat einzustufen und kann problemlos mit anderen fetten Ölen verdünnt werden. Johanniskrautöl wird empfohlen bei Muskelschmerzen, Knorpelerkrankungen, Bandscheibenproblemen, Hautirritationen, Sonnenbrand und vielen anderen Anwendungsgebieten.
Achtung: Die Verwendung von Johanniskrautöl auf der Haut kann bei starker Sonneneinstrahlung in Einzelfällen zu phototoxischen Reaktionen führen. Daher bei Körperteilen, die der Sonne ausgesetzt sind, das Johanniskrautöl am besten abends anwenden.
Angaben im Text zu Heilwirkungen von bestimmten Pflanzen wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.
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