Eibisch

Althaea officinalis

Der Eibisch hat lange Wurzeln, die sich dicht unter der Erdoberfläche ausbreiten. Deshalb müssen die Pflanzen etwas aufwändig großflächig ausgegraben werden.

Aber der Aufwand lohnt, denn die Eibisch-Wurzeln sind, mit ihrem hohen Gehalt an schleimbildenden Stoffen, ein exzellentes Mittel gegen Husten, Verschleimungen, Bronchitis und ähnliches.

Eibisch ist eine so genannte Schleimdroge und wirkt so außerdem wie ein Schutzschild gegen eindringende Viren.

Täglich 1-2 Wurzelstückchen Kauen, ist die einfachste Form der Behandlung und Vorbeugung gegen Erkältung.

Die Schleimdroge wirkt ebenso lindernd bei empfindlichem, gereiztem Magen und Darmentzündungen.

Am besten gräbt man die Eibischwurzel im Winter aus, bevor die Pflanze wieder austreibt, dann hat sie die meisten Inhaltsstoffe. Die Wurzeln dann säubern, waschen und in Stücke schneiden.

Trocknen sollte man sie relativ schnell, damit sie nicht schimmelt. Also nicht einfach Wochen lang liegen lassen, sondern an einem warmen luftigen Ort zügig austrocknen lassen. 

Man kann die Wurzeln auch auf Pergamentpapier auf den Kachelofen legen oder im Backofen bei maximal 50 Grad Celsius dörren lassen.

 

 

Angaben im Text zu Heilwirkungen von bestimmten Pflanzen wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.

 

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