Eine homöopathische Arzneipflanzenverreibung - Ein Seminar für HomöopathInnen und Heilpflanzeninteressierte
Die Tollkirsche gehört zu den Nachtschattengewächsen. Sie wächst gerne an Waldrändern und auf Lichtungen. Von der Pflanze selbst kennt man meist v.a. Warnungen wie: tödlich giftig, ruft Halluzinationen hervor, ... So hält man sich besser von ihr fern. Früher wurde die Tollkirsche von heilkundigen Frauen gebraucht. Wegen ihrer bewusstseinserweiternden Wirkung fand sie auch bei bestimmten Ritualen Verwendung. Hahnemann fü;hrte die homöopathische Verdünnung ein und heilte mit ihr Scharlach und Fieber. Heute ist Belladonna in jeder homöopathischen Hausapotheke enthalten. Einsatz findet sie u.a. bei hohem Fieber, Halsschmerzen oder Hitzschlag. Auf einer tieferen Ebene hat die Pflanze mit der Welt der Magie zu tun. V.a. Kinder haben oft einen besonderen Zugang zu dieser Welt, jedoch auch manche Erwachsene. Tiefe Leidenschaft sowie die Fähigkeit, Leichtigkeit und Spiel ins Leben zu integrieren, zeichnet die Belladonna-Persönlichkeit aus. Wird diese Leidenschaftlichkeit durch gesellschaftliche Zwänge unterdrückt, führt das häufig zu Krankheit. Das Mittel kann helfen, wieder Zugang zu dieser Energiequelle zu finden - die Hexe oder weise Frau in sich wieder zum Leben zu erwecken. Durch die homöopathische Verreibung der frischen Belladonna (bis zur C4) entfalten sich die Heilkräfte stufenweise - von der grobstofflichen, eher körperlichen über die emotionale bis hin zur feinstofflichen, seelisch-geistigen Ebene. So ergeben sich oft für die Teilnehmenden selbst heilsame Impulse oder Erkenntnisse.
Bitte, soweit vorhanden, Porzellanmörser und Pistill (gereinigt und ausgekocht) mitbringen. Alle übrigen Materialien werden gestellt.Preis inkl. 10€ Materialkosten
Uhrzeit:
Samstag: 14 bis 18 Uhr
Sonntag: 10 bis 17 Uhr