
Im Mittelalter galt die Engelwurz oder Erzengelwurz als eine Art Allheilmittel. Paracelsus schon erwähnt, dass er die Engelwurz erfolgreich gegen die Pest einsetzt. Sie galt damals als Mittel gegen jegliche Ansteckung.
In sämtlichen "Lebenselixieren" der alten Zeit findet man die Engelwurz im Rezept. Auch heute sollte diese Pflanze wieder in unsere Gärten einziehen, denn sie ist ein wunderbares, ausgesprochen vielseitiges Heilmittel und Stärkungsmittel bei allen Schwächezuständen.
Sie enthält jede Menge Bitterstoffe und wirkt so stärkend und beruhigend auf den Magen und den Darm. Sie wirkt gegen Blähungen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, zu wenig Magensäure und unterstützend bei Darmpilzbefall.
Sie stärkt das Gewebe der Schleimhäute und löst zähen Schleim in Lunge und Bronchien. Man verwendet vor allem die Wurzel der Pflanze.
Ein guter Zeitpunkt, die Angelikapflanze samt Wurzel auszugraben, ist der späte Winter, dann ist vor allem die Wurzel noch besonders reich an heilenden Stoffen.
Die Wurzel mit Wasser und einer Naturhaarbürste sehr gründlich reinigen und zerkleinern.
Angaben im Text zu Heilwirkungen von bestimmten Pflanzen wurden der entsprechenden Fachliteratur entnommen.
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